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Warum Du Deine Webseite optimieren solltest

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Ladezeiten sind wichtig!

Für das Optimieren von Ladezeiten gibt es mehrere Gründe. Die meisten beschleunigen ihre Webseite, um bei Google & Co ein besseres Ranking zu bekommen. Das sollte aber nicht der Hauptgrund zur Verkürzung der Ladezeiten sein. Viel wichtiger ist, dass schnelle Ladezeiten zu mehr Besuchern und im Falle eines Onlineshop zum mehr Umsatz führt.

Wusstest Du, dass fast die Hälfte aller Webseitenbesucher erwarten, dass eine Seite innerhalb von 2 Sekunden lädt? Falls die Seite mehr als 3 Sekunden benötigt, verlassen bis zu 79% aller Käufer die Webseite.

Okay, Behauptungen aufstellen kann jeder, schauen wir uns das Ganze genauer an.

Google Case Study

Um gleich mit dem wichtigsten Beispiel anzufangen: Google hat am eigenen Leib erfahren, dass eine Verschlechterung der Ladezeiten von nur einer halben Sekunde zu 20% weniger Suchanfragen und damit Umsatz führt. Diese Zahlen sind ein beiläufiges Ergebnis eines Test, bei dem 30 statt 10 Ergebnisse pro Seite anzeigen wurden. Bei Nachforschungen warum der Umsatz so gesunken ist hat man nun den eigentlichen Übeltäter identifiziert: die Ladezeit. Das ist übrigens auch der Grund warum Google bis heute nur so wenige Ergebnisse auf einer Seite anzeigt. (Disclaimer: Diese Case Study ist von 2006 und damit schon etwas älter.)

Mozilla Erfahrungen

Eine weitere Case Study kommt von Mozilla, dem Hersteller des Firefox Browser. Mozilla hat festgestellt, dass der Download Button für den Firefox Browser bei manchen Nutzern 7 Sekunden benötigt, bis er erscheint. Nur durch das Kombinieren der JavaScript Dateien und das Einsetzen des CSS ins HTML konnten sie die Ladezeiten um 2,2 Sekunden verkürzen. Das Ergebnis: eine 15,4% Erhöhung der Downloads.

Walmart Tests

Walmart, das amerikanische Äquivalent zu Aldi, hat festgestellt, dass eine Verbesserung der Ladezeiten von einer Sekunde zu einer Erhöhung der Konvertierungsrate von durchschnittlich 2% beträgt. Zusätzlich dazu war festzustellen, dass eine Beschleunigung einer Webseite von einer Zehntel Sekunde zu ca. 1 Prozent mehr Umsatz führt.

Shopzilla Case Study

Ein weiteres Beispiel sind die Optimierungbemühungen von Shopzilla. (Shopzilla ist ein großer Anbieter von Onlineshops.) Hierbei wurde festgestellt, dass die Beschleunigung ihrer Onlineshops von 6 auf 1,2 Sekunden zu 25% mehr Seitenabrufen führte. Gleichzeitig verzeichneten sie durch das Verkürzen der Ladezeiten ein Anstieg der Conversion Rate von 7-12%.

Soasta Bounce Rate

Zu guter Letzt wird die Bounce Rate (also wie viele Besucher die Seite sofort verlassen) von der Ladezeit beeinflusst. Soasta hat bei einem ihrer Onlineshops eine Analyse der Kundenreaktionen auf verschiedene Ladezeiten durchgeführt. Das Ergebnis zeigt, dass die Bounce Rate von 58% bei einer Ladezeit von 9,9 Sekunden auf 12,8% sinkt, wenn man die Webseite auf 2,4 Sekunden beschleunigt.

Nachdem Du jetzt weißt, dass das Optimieren von Webseiten super wichtig ist, findest Du unter „Tipps“ alles Wichtige, um Deine Webseite zu beschleunigen. Worauf wartest Du noch?

Bei allen Case Studies gilt es zu beachten, dass die Konvertierungsrate und Bounce Rate von vielen Faktoren abhängt. Genauso gilt das für die jeweiligen Verbesserungen der einzelnen Metriken. Den generelle Trend kann man aber gut ablesen: schnellere Ladezeiten bedeuten mehr Besucher, die zufriedener sind und daher mehr kaufen.

 

Quellen

Google Ladezeiten Experimente [Englisch]
http://glinden.blogspot.de/2006/11/marissa-mayer-at-web-20.html?m=1

Mozilla Ladezeiten Erfahrungen [Englisch]
https://blog.mozilla.org/metrics/2010/04/05/firefox-page-load-speed-%E2%80%93-part-ii/

Walmart Ladezeiten Tests [Englisch]
http://www.webperformancetoday.com/2012/02/28/4-awesome-slides-showing-how-page-speed-correlates-to-business-metrics-at-walmart-com/

Shopzilla Ladezeiten Case Study [Englisch]
http://conferences.oreilly.com/velocity/velocity2009/public/schedule/detail/7709

Soasta Bounce Rate [Englisch]
https://www.soasta.com/blog/mobile-web-performance-monitoring-conversion-rate/

 

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